EU plant sichere Lieferketten für Batterierohstoffe in Europa

EU plant sichere Lieferketten für Batterierohstoffe in Europa

Brüssel – EU setzt auf eine stabile Lieferkette für Batterierohstoffe

Die Europäische Union hat einen umfassenden Plan vorgestellt, der darauf abzielt, die Abhängigkeit von externen Batterierohstoffquellen zu verringern und die europäische Automobilindustrie zu unterstützen. Mit einer Investition von 1,8 Milliarden Euro will die EU eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Lieferkette für Batterierohstoffe aufbauen, um die Produktion von Elektrofahrzeugen in Europa langfristig zu sichern.

Sicherung einer nachhaltigen Produktionsbasis

Ein zentrales Ziel dieses Aktionsplans ist es, die europäische Produktionskapazität zu stärken und gleichzeitig strategische Abhängigkeiten in der Batterieproduktion zu minimieren. Diese Initiative kommt in einem kritischen Moment, da die Nachfrage nach Batterierohstoffen aufgrund des Wachstums der Elektromobilität weltweit ansteigt. Die EU-Kommission sieht die Sicherstellung einer robusten Versorgung mit Batterierohstoffen als einen entscheidenden Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu wahren.

Förderung der heimischen Produktion und strategische Unabhängigkeit

„Unser Ziel ist es, dass Europa bei der Batterieproduktion weltweit an der Spitze steht. Mit gezielten Investitionen wollen wir sicherstellen, dass die europäische Automobilindustrie nicht von externen Märkten abhängig bleibt, sondern eine starke heimische Lieferkette für Batterierohstoffe aufbaut“, erklärte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.

Die EU wird mit den bereitgestellten 1,8 Milliarden Euro konkrete Maßnahmen zur Förderung der inländischen Batterieproduktion und zur Schaffung einer stabilen Versorgungskette für Batterierohstoffe finanzieren. Dies wird nicht nur zur Unabhängigkeit von fremden Lieferanten beitragen, sondern auch den ökologischen Fußabdruck der europäischen Automobilindustrie verringern.

Flexibilität bei Emissionszielen und Förderung emissionsfreier Fahrzeuge

Neben der Sicherstellung einer stabilen Rohstoffversorgung verfolgt die EU auch das Ziel, die Emissionsziele für die Automobilindustrie weiterhin zu erfüllen. Um den Übergang zur Elektromobilität zu erleichtern, plant die Kommission Änderungen der CO2-Normen für Autos und leichte Nutzfahrzeuge. Gleichzeitig arbeitet die EU an Maßnahmen, um die Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen in Europa zu steigern und so die Automobilbranche in eine nachhaltige Zukunft zu führen.

Zukunftsperspektiven für die europäische Automobilindustrie

Mit diesem Aktionsplan verfolgt die EU nicht nur das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu sichern, sondern auch die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern. Durch die Schaffung einer robusten Lieferkette für Batterierohstoffe wird Europa besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet und trägt aktiv zum globalen Klimaschutz bei.

Dieser Schritt ist ein klarer Bekenntnis zur Stärkung der europäischen Industrie, der nicht nur der Automobilbranche zugutekommt, sondern auch den Bürgern und der Umwelt in Europa.